Advent bedeutet Ankunft

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen:
ich will die Adventszeit für mich zu dem machen, was sie ist:
Nämlich eine Zeit der freudigen Erwartung.
Die Erwartung der Ankunft.

Die Erwartung. Die Erfüllung. Die Verheißung. Die Ankunft.

Die Hoffnung. Die Hoffnung, dass Gottes Liebe auf hier auf Erden in menschlicher Gestalt sichtbar und erfahrbar wird. Die Geburt von Jesus im Stall. Das bedeutet Weihnachten. Ist so. Und auch, wenn wir das im ganzen Trubel und Vorweihnachtsstress und Partys und Kekse-backen-müssen und was auch immer schnell vergessen und vielleicht auch gar nicht glauben, darum geht es um Weihnachten. Und so und nur so, macht die ganze Adventszeit auch nur Sinn.

Ich mag das englische Wort “Season”. Advent ist im englischen eine Season. Sozusagen die fünfte Jahreszeit. (Also neben Karneval 🙂 )

“For a reason, for a season” ist eines meiner liebsten Sprüche, denn ich schreibe ja auch hier immer wieder davon, wie wichtig es ist, die einzelnen Abschnitte im Leben bewusst wahrzunehmen. Und das können die großen, scheinbar wichtigen Lebensabschnitte sein sowie die scheinbar selbstverständlichen Jahreszeiten. Und eben auch: die Adventszeit.

Advent bedeutet Ankunft. 

In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen:

Ich will möchte bei mir ankommen.

Ich will bei mir gut ankommen, um das Jahr gut zu Ende zu bringen. Und zwar bewusst. Und nicht nebenbei.
Ich möchte es ruhiger angehen lassen.
Ich will in Erwartung sein.
Dafür muss ich ein paar Vorbereitungen treffen.
Und die möchte ich mit euch in den nächsten Wochen bis zur Adventszeit teilen.

Kleine Impulse, die zum Nachdenken anregen sollen.

Zum Neudenken.

Zum neu Ausrichten.

Und damit beginne ich heute. Und zwar von hinten.
Damit der Weg gut gelingen kann.
Damit du in Erwartung sein kannst.
Und zwar in freudiger.
Die notwendigen Fragen, die du dir dafür stellen musst lautet:

“Wie möchte ICH Weihnachten feiern?”

“Wie möchten WIR als Familie feiern?”

(JA! Das beinhaltet die Frage mit wem?!)

Und deine Antwort lass’ in Dir wachsen.
Deine Antwort lass’ in Dir reifen.
Und vielleicht wird aus einem “aber das war schon immer so” oder “das muss so” oder auch “das geht nicht anders!” etwas überraschend Neues. Weil du dich getraut hast, etwas Neues, Anderes zu erwarten.

Wenn du dir in diesem Jahr etwas anderes wünscht, dann beginnt das damit, dass du deine Bedürfnisse aussprichst. Und dass man dann einen Kompromiss findet. Einen, der gut für alle ist.

Soll ja schließlich das Fest der Liebe gefeiert werden!

Make this Christmas count!

Sei dir gut ❤️

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