… nimm‘ Abschied und gesunde

Es trifft mich völlig unerwartet. Ich sitze im Zug und fahre meine Freundin besuchen. Eine spontane Idee von uns beiden. Und vielleicht lässt sich gerade deshalb überraschender Weise organisieren. Da ich noch etwa arbeiten muss nehme ich den Zug. Meine Freundin wohnt in meiner „alten Heimat“. Ich bin vor 20 Jahren dort weggegangen. Raus aus den kleinstädtischen, fast dörflichen Strukturen. Meine Eltern hatten dort ein kleines, feines rotes Häuschen, in dem ich eine nahezu unbeschwerte Kindheit verbracht habe. Es war ein sicheres Zuhause. Mit einem wunderschönen Garten und wenn ich zu Besuch kam, lauschte ich in der ersten Nacht immer, ob ich nicht irgendein Geräusch hören konnte. Ein Auto. Ein Flugzeug. Etwas, dass die Existenz menschlichen Lebens erahnen ließ. Aber man hörte nichts. Und beim Blick aus dem Fenster erschloss sich der schönste Sternenhimmel. Der nachtschwarzen Himmel erfüllt von abertausenden Sternen, die einen demütig werden lassen im Anbetracht der Schönheit und Vielzahl. Es gab einfach keine störende Beleuchtung, die dieses Wunder beeinträchtigte.

Ich erinnere mich an wunderbare intensive Abende auf der Terrasse. Das Leben teilen und die Nähe genießen, vielleicht gerade so intensiv, weil es nur für Besuchsdauer bestimmt war. Spaziergänge durch die weite hügelige Landschaft, die sattgrün und rapsgelb zu unseren Füßen lag. Und die Stille.

Meine Kinder, die im Garten toben. Mit meinem alten Spielzeug spielen und sich so wohl bei Oma und Opa fühlen, obwohl wir viel zu selten zu Besuch sind.

Vor zwei Jahren haben meine Eltern das rote Häuschen verkauft. Es war ein jahrelanger Prozess. Ein Finden und Abwägen. Immer die Frage: „Können wir hier alt werden? Weit weg von den Kindern, von denen keines mehr in die Nähe ziehen wird. Die nächste große Stadt so weit entfernt, dass ein Theater- oder Konzertbesuch aufwändig ist. Wer wird den Garten versorgen? Was, wenn man die Treppenstufen im Haus nicht mehr bewältigen kann. Und die außen auch nicht mehr?“

Alles sehr weise und vernünftige Fragen und wir Kinder waren mehr als erleichtert, als die Entscheidung für eine altersgerechte Wohnung getroffen wurde. Ich bewunderter meine Eltern, die das bewusst und aktiv in die Hand nahmen. „Wir wollen umziehen und nicht umgezogen werden“, sagten sie. Und das war sehr klug. Ich bewundere, wie sie den Neuanfang gestaltet haben. Sich dem Neuen und Unbekannten ausgesetzt haben. Sich auf neue Kontakte einlassen konnten. Weit weg, vom roten Häuschen in der kleinen Stadt in zur Metropole Ruhr.

Und es war wohl eine richtige Entscheidung. Vieles hat sich wunderbar gefügt und gefunden. Und dennoch, tief im Herzen, gibt es auch leise Zweifel. Gibt es das Vermissen und die Sehnsucht.

Für mich als Tochter war das eine ganz klare Entscheidung. Ich habe sie voll unterstützt. Ich sehe die Vorteile. Ich sehe das, was entstanden ist. Und das freut mich aus tiefsten Herzen. Aber gestern steige ich in Hannover um. Und habe plötzlich so einen Flashback. Wie ich renne.

Ich als Schülerin von meinen Großeltern aus Münster kommend.

Ich als Studentin.

Ich als junge Mutter mit Kinderwagen und Tourenrucksack.

Ich renne von Gleis 12 zu Gleis 4. In all’ den Jahren renne ich durch den vertrauten Umsteigebahnhof, der mich nach Hause bringt. Immer nur 7 Minuten Zeit zum Umsteigen. Wie oft musste ich dort sitzen und eine Stunde warten. Mindestens. Auf den nächsten Bummelzug, der noch an jeder Milchkanne hält. Und so renne ich auch gestern. Ich kenne meinen Weg. Beobachte aus dem Augenwinkel, was alles neu ist. Und was schon immer so war.

Ich erreiche meinen Anschlusszug. Diesmal eine ICE Verbindung. Die bin ich noch nie gefahren. Weil er in der kleinen Stadt nicht hält. Aber kurz danach.

Und während ich durch das Weserbergland rase, wird mein Herz immer schwerer. Das ältere Ehepaar aus Hamburg, mit denen ich das Abteil teile, staunt über die Schönheit der Landschaft, die im Sonnenschein und voller Blütenpracht an uns vorbeizieht. Und ich beginne mit den Tränen zu kämpfen. Denn ich sehe plötzlich etwas, was vorher nicht sichtbar, vielleicht auch nicht so wichtig war: Heimat. Ich kenne jeden Hügel. Die kleinen Dörfer die vorüberfliegen. Ich sehe Menschen auf Feldwegen laufen und spüre plötzlich meine Hand in der meines Vater. Stundenlang sind wir beide spazieren gegangen. Auf solchen Wegen. Bei jedem Wetter. Das war unsere Zeit. Wir rasen über ICE Brücken hinweg, gegen deren Bau wir früher demonstriert haben. Ein Schandfleck in der Weite. Und plötzlich sehe ich meine kleine Stadt. Für einen Bruchteil von Sekunden sehe ich die große Kirche. In der ich jahrelang im Chor gesungen habe. Und mein Herz schreit: „Halt! Ich muss hier aussteigen!“

Aber wir rasen weiter und ich breche in Tränen aus. Das hilflose Hamburger Ehepaar schaut mich mitleidig an. „Alles in Ordnung, sage ich. Ich habe hier mal gewohnt.“

Ein paar Kilometer weiter müssen wir unerwartet halten, weil ein paar Pferde auf den Gleisen sind. Ich muss lachen. Ja, so ländlich ist es hier. So schön. Entschleunigt.

Meine Freundin holt mich ab. Und wir bummeln durch die Stadt, die ich damals als groß empfand. Und in der ich mit 14 meine erste eigene Jeans gekauft habe.

Und nun fahre ich gerade zurück. Diesmal Bummelbahn. Und ich kenne jeden Halt. Und in dem Bahnhof, in dem der Zug schon immer schief stand, stehen wir auch diesmal: schief. Das beruhigt mich.

Und dann halten wir in meinem alten Bahnhof. Und bei der Ankündigung, macht mein Herz einen Sprung. Es erinnert sich an alte Zeiten. Daran, dass man gleich aussteigt. Und ich sehe im Geist meine Eltern auf der anderen Seite des Gleises warten. Und später, wenn ich mit den Kindern gekommen bin, auf dem Gleis. Ich sehe sie während der Einfahrt des Zuges. Sie sehen mich noch nicht. Und die Kinder laufen in ihre Arme. Und wir drücken uns. Mein Vater küsst meine Wange. Und sage: „Tajachen. Schön, dass du da bist.“

Und wir stehen nun dort. Und steige nicht aus. Es ist niemand da. Und wieder muss ich weinen. Untröstlich. Aber diesmal ist der Zug leer und ich bin alleine.

Und ich spüre dem nach. Warum und weshalb nur, hat mich das Heimweh so von den Füßen geholt? So plötzlich? So unerwartet?

Ich ahne den Grund. Er heißt: „finishing well“. Etwas gut zu Ende bringen. Etwas verabschieden. Und mir wird klar. DAS habe ich überhaupt nicht gemacht. Ich habe meine Eltern bestärkt und ermutigt. Ich habe mit ihnen geredet und Möglichkeiten aufgezeigt. Ich habe ihnen bei der Suche geholfen und habe beeindruckt zugeschaut, wie sie Abschied genommen haben. Aber ich? Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich Abschied nehmen müsste. Hatte ich mich nicht schon vor Jahren von zu Hause verabschiedet? Ich war doch abgenabelt. Selbstständig. Mit meiner eigenen neuen Familie in meinem zu Hause. Vielleicht wollte ich es ihnen auch leichter machen? Mag sein.

Ich glaube, dass das nicht nur mir so geht. Das Gefühl „heimatlos“ zu sein, obwohl man eine neue Heimat hat. Verrückt. DAS war mir ganz einfach bis heute nicht bewusst. Ich habe es wohl geahnt. Aber ich fürchte, ich habe mich auch dagegen gewehrt. Gegen den Schmerz.

Wenn du deinen heimatlichen Wohnort verlassen hast, dann hast du dich, wie ich, im besten Fall dazu entschieden. Es gab viele Gründe. Und es gab auch viele Gründe nicht wieder zurückzukehren. Aber mit dem Wegziehen der Eltern endet dann ein Stück eigene Geschichte. Oder auch, wenn die Eltern sterben. Dann wird das Elternhaus verkauft. Oder was auch immer. Und damit geht eine Tür, die einem jahrelang Zufluchtsort war nicht mehr auf. Dieses Kapitel der eignen Geschichte ist damit beendet. Rein äußerlich. Und so bin ich dankbar, für diesen Moment, in dem mein Herz gerufen hat „Halt! Stopp“. Denn er macht mir klar, ich bin weitergereist, ohne das mein Herz und meine Seele hinterherreisen konnten.

Und das muss ich jetzt nachholen. Vielleicht muss ich im Sommer mal nach Hause fahren. Und am Zaun stehen. Die alten Nachbarn drücken und durch das Städtchen schlendern. Vielleicht auch mit meinen Kindern die alten Wege gehen. Nochmal das Grab des Bruders besuchen. Auch das hat mich gestern berührt. Mein Vater hat es all die Jahre liebevoll versorgt. Das Grab seines Burschen. Wer kümmert sich jetzt darum? Und: warum habe ich bisher meine Eltern nicht danach gefragt?

Ich habe schon immer wieder darüber geschrieben wie wichtig ich das Abschiednehmen finde. Das gute Beenden von einem Job. Einem Traum. Einer Hoffnung. Einem Menschen. Wichtig, damit etwas Neues beginnen kann. Und doch, habe ich es in dem Fall nicht gemacht. Obwohl ich das dachte. Was unser Herz doch für ein feiner, weiser Ratgeber ist.

Und so möchte ich dich ermutigen: was sind deine Themen? Wo solltest du dich nochmal verabschieden? Oder bei wem? Wo ist etwas noch nicht rund? Nicht zu Ende gebracht.

Und das muss nicht persönlich sein. Das kann auch ein Brief sein. Vielleicht muss es auch einer sein, weil du zu Lebzeiten eines Menschen nicht die Möglichkeit, nicht den Mut oder nicht die Kraft hattest.

Dem Schmerz angstfrei begegnen. Für sich selbst. Ihn annehmen. Zulassen, um dann frei zu sein. Frei von Schuld. Frei von Angst. Frei von Enttäuschung.

Sei dir gut ❤️

 

 

 

16 Kommentare

  1. Lena

    29. März 2017 at 13:45

    Vielen Dank für den schönen Text, der mich sehr bewegt hat! Ich bin gerade heute mit meinen Kindern in meine alte Heimat gefahren (auch über Hannover) und liege jetzt in meinem alten Kinderzimmer neben meiner schlafenden Tochter. Jetzt denke ich noch einmal ganz anders darüber nach.

    1. Natalia

      30. März 2017 at 11:13

      Wie wunderbar, liebe Lena. Genieß die Zeit! Und ihr gemeinsam allesamt!!

  2. Petra

    29. März 2017 at 15:43

    Liebe Natalia,
    so bewegend, treffend, ge- und beschrieben…Danke

    1. Natalia

      30. März 2017 at 11:13

      So gerne, liebe Petra
      ?

  3. Britta

    29. März 2017 at 16:15

    Liebe Natalia, Dein Text hat mich sehr berührt. Ich kenne so gut, was Du da beschreibst. Es geht nicht nur mir so, das beruhigt. Dieses Heimwehgefühl spüren zu dürfen, obwohl ich einst auch vor 20 Jahren meine Heimat verließ,  weil ich das freiwillig tat, weil ich sogar weg wollte und dann auch gleich 400 km entfernt Musik studierte. Ich kenne Hannover auch als einen meiner früheren Umsteigebahnhöfe. Und auch ich kenne noch die Bummelzüge Richtung Süden. Vielleicht hat mich Dein Text auch deswegen so sehr berührt, weil wir die selbe kleine Heimatstadt haben, am gleichen Gymnasium unser Abi gemacht haben. Ich habe auch meine Erinnerungen an Deine Eltern und erinnere mich wage an Euer Haus, in das ich eine zeitlang kam, um Deinem Vater Saxophonunterricht zu geben (damals war ich noch nicht so gut darin), erinnere mich an Deine kleine Schwester, die damals noch so klein war. Habe noch das Buch, welches mir Dein Vater schenkte, als wir mit dem Unterricht aufhörten…
    Mir fehlt die kleine Stadt. Immer wieder besuche ich dort meine Mutter und meinen Bruder, auch mit meinen Kindern. Und ich bin gerne dort. Mein Elternhaus in einem kleinen Dorf in der Nähe verlor ich im Prinzip zwei Mal. Mit 16 musste ich dort ausziehen und mein Vater blieb dort wohnen. Im letzten Jahr erkrankte er schwer und ich begann, was endlich notwendig war: Abschied zu nehmen. Im letzten Sommer starb mein Vater und ich verlor nicht nur ihn, sondern endgültig auch mein Elternhaus. Seit dem ist das Heimweh interessanterweise besser und ich fühle mich endlich heimischer in der Kleinstadt im Westerwald, wo ich mit meinen Kindern lebe, nicht weit von Koblenz, wo ich einem wunderbaren Beruf nachgehe. Aber wenn ich in unsere Heimat komme, ist alles immer noch so vertraut, sind da all diese Erinnerungen und ist da auch noch immer Wehmut. Es ist schön dort und das zeige ich meinen Kindern gerne und erzähle ihnen von früher.

    Das war jetzt lang. Ich hatte einfach den Wunsch, Dir das erzählen. Ich verfolge Deinen Blog sehr gerne und erinnere mich gerne an Dich und Deine Familie.
    Ganz liebe Grüße,  Britta

    1. Natalia

      30. März 2017 at 11:12

      Liebe Britta. Danke für deine Worte. Es ist spannend diese Zeilen vor dir zu lesen. Vertraut des Inhaltes aber doch: wir kennen uns leider nicht persönlich, oder?
      Danke für deine Worte und Offenheit und ich freue mich so für dich, dass du nun gut angekommen bist ❤️ Schön, dass du hier mitliest!
      PS: schöne Grüße von meinen Eltern, denen ich gleich von dir erzählt habe!!

      1. Britta

        30. März 2017 at 11:23

        Hallo nochmal, liebe Natalia, wir kennen uns quasi nur vom sehen. Ich habe 2 Jahre vor Dir Abi gemacht. War die mit Klarinette und Saxophon im Schulorchester und Big Band. Vielen Herzlichen Dank an Deine Eltern für die Grüße :). Britta

  4. Silke

    29. März 2017 at 19:32

    Danke- mitten ins Herz!

    1. Natalia

      30. März 2017 at 11:10

      Das freut mich ?

  5. KATERINA FISTERA

    29. März 2017 at 22:34

    Ich bin tief berührt. Fühle Dich umarmt, liebe Tochter. Deine Mama

    1. Natalia

      30. März 2017 at 11:09

      Und du dich, Mama.

  6. Silvi

    30. März 2017 at 0:08

    Das Gefühl „heimatlos“ zu sein, kenne ich auch. Obwohl man sich gut mit der eigenen Familie eingelebt hat, sein selbst gewähltes Leben in einer Großstadt lebt und auch genießt, ist es ein unglaublich schönes Gefühl, in die Kleinstadt zu fahren, in der man groß geworden ist. Alles ist vertraut, auch wenn es Neues gibt. Man fühlt sich trotzdem einfach wohl. Trifft immer alte Bekannte und freut sich über jeden Einzelnen. Auch die Zeit mit meinen Eltern intensiver zu genießen, da man sich nicht so oft hat, und meinen Kindern die Zeit mit meinen tollen Eltern zu schenken, freut mich sehr. Das Gefühl zuhause zu sein, als Kind meiner Eltern, wo alles ganz einfach erscheint und ich mich nicht um alles kümmern muss, genieße ich sehr. Und dann der Abschied… Immer schwer… weil ich gerne meinen Eltern näher wäre. Sie gerne mehr um mich und meine Familie hätte, weil vielleicht manches einfacher wäre. Was macht den Abschied schwer? Liegt es an der Heimat oder an den Menschen? Oder einer Kombination aus beidem? Ich werde sowohl die Freude des Wiedersehen als auch den Schmerz des Abschieds hoffentlich noch oft haben.

    Danke für deine Worte, die ich immer gerne lese. Und ich freue mich für dich, dass du zumindest deine Eltern in deiner Nähe hast. Das ist auch ein Stück Heimat.

    1. Natalia

      30. März 2017 at 11:09

      Liebe Silvi, danke für deine Worte. Du beschreibst das Gefühl wonach ich mich sehne so wunderbar. Genau so war es immer und das vermisse ich nun sehr. Bei aller Dankbarkeit, dass meine Eltern nun nah sind. Aber man muss auch lernen, dass man nun so nah wohnt, aber jeder sein eigenes Leben lebt und diese intensiven Zeiten und nochmal Kind sein können nicht mehr da sind. Aber: ich freue mich so sehr, dass sie hier so gut angekommen sind. Das ist ein großes Glück.

  7. Julia

    30. März 2017 at 10:28

    Liebe Natalia,
    vielen Dank für diese Worte. Durch Zufall stieß ich auf diesen Post (auf FB hat ihn eine Bekannte geliked…). Das Thema „Abschied nehmen“ ist seit fast einem Jahr sehr wichtig für mich. Es ist viel Arbeit, an manchen Tagen und zu manchen Dingen. Aber es ist wohltuend und befreiend. Danke also, für deine Gedanken. Es tut gut sowas zu lesen.
    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Natalia

      30. März 2017 at 11:07

      Liebe Julia, danke für deine Worte und Offenheit. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Rückenwind für deinen Weg. Ich musste mich schon früh mit dem Thema auseinandersetzen und bin dankbar dafür. Du hast ganz Recht, dass es auch wohltuend und befreiend ist. Alles Gute für dich und deinen Weg!

  8. Michaela Menschel

    31. März 2017 at 11:08

    Wunderbarer Text! Wie immer inspirierend und so wahr! Danke und noch einen schönen Tag!???

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