20. Türchen 2017

Noch 4 Tage bis Weihnachten. Eine Leserin hat mir vor kurzen kommentiert: “ich halte lieber still und warte, bis es vorbei ist…” Und ich weiß nicht, warum sie das schreibt oder was sie bewegt.

Warten, bis es vorbei ist. Ich glaube, dass haben wir Menschen immer mal wieder als Strategie für uns. Auch bei Konflikten innerhalb der Familie. Gerade da. Aussitzen. Ausschwiegen. War schon immer so. Bleibt halt alles anders. Von meinem Mann weißt ich, dass es vielen seinen Patienten in der Todesstunde immer wichtig war, dass die Familie beieinander ist. Und er berichtet immer gerührt davon, wenn er den Eindruck hatte, “da steht nichts mehr dazwischen”. Das ist alles gesagt. Ausgesprochen. Versprochen. Verziehen. Vergeben.

Und ich weiß, dass es Ereignisse und Erlebnisse gibt, da klingt es wie Hohn, das Wort “VERSÖHNUNG”.

Ich glaube, dass es vor allem darum geht, mit SICH versöhnt zu sein. Mit SICH Frieden zu finden. Es muss nicht bedeuten, dass man nochmal auf den anderen zu geht. Aber auf sich selber sollte man zu gehen. Und nachspüren: gibt es jemandem, dem du Unrecht getan hast? Bewusst oder auch unbewusst?

Dann hab den Mut, um Verzeihung zu bitten.

Hab den Mut zu sagen, dass es dir leid tut.

Überwinde deine Angst.

Oder auch deinen Stolz.

Trau dich, damit du wieder wachsen und frei sein kannst.

Sei dir gut ❤️

 

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